Nicht selten kommen meine Klienten mit wenigen Sitzungen aus. Auch bei Alkoholproblemen können wenige Sitzungen ausreichen, um die Betroffenen soweit "auf Kurs" zu bringen, dass danach eine Begleitung in längeren Intervallen genügt.

Ansonsten kommt es darauf an, wie tief die Problematik in die Persönlichkeit reicht – manchmal reichen auch dann wenige Sitzungen, andere brauchen länger, was bei mir 5–8 Monate heißt (eine Sitzung pro Woche), einzelne Klienten sind 12 Monate oder länger bei mir.




In aller Regel übernehmen die gesetzlichen Kassen die Kosten nicht, obwohl es das sog. Kostenerstattungsverfahren noch gibt. Demzufolge müssen die gesetzlichen Kassen dann eintreten, wenn bei den Vertragstherapeuten unzumutbar lange Wartezeiten (ab 6 Wochen) in Kauf genommen werden müssen. Die privaten Versicherungen übernehmen die Kosten. Die folgen offensichtlich ökonomischen Überlegungen und zahlen lieber, als dass sie die enormen Folgekosten tragen, die entstehen, wenn psychisch bedingte Erkrankungen nicht oder falsch behandelt werden.

Vorgespräche und langwierige Begutachtungen zwecks Erlangung der Kostenzusage gibt es bei mir nicht. Die Arbeit kann sofort beginnen, in der Regel innerhalb von 10 Tagen.

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